Dritter Feldegger Maultrommeljam

Das LOOPING jaw harp orchestra stand erstmals in voller Besetzung auf der Bühne. Langssam wird aus dem Studioprojekt eine "richtige" Band.

 

Es war ein wunderbares Fest mit atemberaubender Musik in phantastischem Ambiente. Vor den Konzerten wurde der Jam ebenso gepflegt wie danach. Es war ein Treffen mit alten und neuen Freunden. Herzlichen Dank an Bernhard Hanreich, der dies in unzähligen Arbeitsstunden ermöglicht hat – und an seine Familie und freiwilligen Helfer, ohne die er es nicht geschafft hätte.

Hier das LJHO live beim Dritten Feldegger Maultrommeljam:

 

© 2013 LOOPING no budget productions

  

Ausschnitte aus den Konzerten unserer österreichischen und internationalen Freunde sowie Impressionen vom Jam stehen unter www.youtube.com/JawHarpPunk bereit. Zu sehen gibt es auch weitere Auftritte von Musikern des LJHOs, vor allem Bernhard Hanreich mit dem Y-Projekt (mit Christoph Köpf und Siegfried Loidl) sowie Ing. LOOP in einem Jam mit Deirdre Morgan (Kanada) und Danibal (Niederlande).

Einen ausführlichen Nachbericht gibt's unter: maultrommelverein.at.

 

  

***

 

Dritter Feldegger Maultrommeljam

Bild: Bernhard Peball

Österreichisches Maultrommelsymposion • Konzerte • Kurse • Jamsessions

 

Von 21.6. bis 23.6.2013 feiert die heimische Maultrommelszene die Aufnahme in das Österreichische Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes und trifft sich mit internationalen Gästen auf der Bühne von Schloss Feldegg. Das LOOPING jaw harp orchestra ist am 22.6. um 18.00 Uhr – erstmals in voller Besetzung – mit dabei.

 

Bereits zum dritten Mal findet der Feldegger Maultrommeljam auf Schloss Feldegg in Pram (OÖ) statt. In Kooperation mit dem Österreichischen Maultrommelverein versammelt der Veranstalter und Musiker Bernhard Hanreich österreichische und internationale Maul­trommlerInnen für ein ganz besonderes Musikevent. Denn am 1. Dezember 2012 wurde das Maultrommelspiel von der Österreichischen UNESCO-Kommission in das Nationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. "Das wollen wir gebührend feiern", so Hanreich, "mit Konzerten, Kursen und jeder Menge guter Stimmung."

 

Für gute Schwingungen sorgen werden unter anderem der Maultrommelvirtuose Wolf Janscha, das atemberaubende Duo Maul- und Trommelseuche und das LOOPING jaw harp orchestra, das Maultrommeln mit Steeldrums, Bläsern, Didge und nicht täglich zu hörenden Instrumenten verknüpft. Mit Spannung erwartet wird auch der Auftritt von Mischkultur, der neuen Band von Christoph Schulz.

 

Erstmals werden auch eine Reihe internationaler MaultrommlerInnen auf der Feldegger Openair-Bühne zu hören sein: Danibal (NL) verbindet die Maultrommel mit viel Power und Humor. Olga Prass und Natasha Dutscheva (RUS) entstammen der höchst lebendigen Moskauer Maultrommelszene. Deirdre Morgan (CAN) beschäftigt sich nicht nur musikalisch, sondern auch wissenschaftlich mit der Maultrommel.

 

Bereits zur Feldegger Tradition gehört, dass sich nach den regulären Konzerten alle anwesenden MaultrommlerInnen zum gemeinsamen Jam auf der Bühne einfinden. Das Rahmenprogramm von Freitag, 14.00 Uhr, bis Sonntag Nachmittag umfasst Maultrommelkurse für Anfänger (mit Bernhard Mikuskovics) und Fortgeschrittene (mit Wolf Janscha) sowie einen Jodelkurs (mit Laurentius Rainer). Einen Vorgeschmack bietet ein kurzer Zusammenschnitt des Zweiten Feldegger Maultrommeljams 2012: http://youtu.be/0ZdAITP3Si0.

 

Weitere Informationen: www.schloss-feldegg.at

 

Eintritt:

Freitag, 21.6.: € 15,– / ermäßigt 10,–*

Samstag, 22.6.: € 20,– / ermäßigt 15,–*

Beide Tage: € 30,– / ermäßigt 20,–*

 

* Ermäßigung für SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz- und Zivildiener

 

Kartenreservierungen: Bernhard Hanreich, www.schloss-feldegg.at, bernhard.hanreich@gmail.com

 

Allgemeine Informationen zur österreichischen Maultrommelkultur:

www.maultrommelverein.at

www.youtube.com/maultrommelverein

www.facebook.com/maultrommelverein

immaterielleskulturerbe.unesco.at

 

  

***

 

Maultrommelspiel ist Kulturerbe

Bild: Öst. UNESCO-Komission

Die UNESCO erklärt das Maultrommelspiel zum immateriellen Kulturerbe Österreichs.

 

Am 26.9.2012 hat der Fachbeirat der Österreichischen UNESCO-Kommission das Maultrommelspiel auf Antrag des Österreichischen Maultrommelvereins als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Die heimische Maultrommelei entspreche „dem Verständnis von lebendigen Traditionen, wie es im UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes dargelegt ist“, heißt es im Schreiben der Kommission.

 

Damit folgt die UNESCO der Argumentation von Franz Kumpl, Obmann des Österreichischen Maultrommelvereins und Chairman der International Jew’s Harp Society. Unterstützt wurde der Antrag durch Empfehlungsschreiben der Musikwissenschaftlerin und Volkskundlerin Gerlinde Haid sowie des Musikers, Pädagogen und Volksmusik-Forschers Volker Derschmidt. In einem weiteren Schritt wird sich der Österreichische Maultrommelverein gemeinsam mit seinen internationalen Freunden um eine multinationale Einreichung für die internationale Liste des immateriellen Kulturerbes bemühen. Das LOOPING jaw harp orchestra freut sich – und wird sich auch künftig um eine lebendige Erweiterung der Maultrommelmusik bemühen.

 

Die Überreichung der Urkunde fand am 1. Dezember 2012 im Bockkeller des Wiener Volksliedwerks statt. Wolf Janscha (links im Bild), Ing. LOOP (Mitte) und Bernhard Hanreich (rechts) bedankten sich mit einem Maultrommeltrio.

 

Weitere Infos: Immaterielles Kulturerbe

  

***

 

Facebookseite für das LOOPING jaw harp orchestra

Das LOOPING jaw harp orchestra ist nun auch auf Facebook: www.facebook.com/jawharporchestra.

 

    

    

    

    

    

***

    

Good Vibrations auf Schloss Feldegg

Die Ersten Feldegger Obertontage boten von 29.6. bis 1.7.2012 ein höchst abwechslungsreiches Musik-Programm in zauberhaftem Ambiente. Glühwürmchen und die Augen des Publikums leuchteten gleichermaßen.

 

Videos vom Auftritt des LOOPING jaw harp orchestras finden Sie hier. An dieser Stelle ein Video-Zusammenschnitt des Maultrommeltags:

 



Der Veranstalter und vielseitige Musiker Bernhard Hanreich eröffnete am Freitag das Programm mit dem ebenso vielseitigen Bernhard Mikuskovics und heißen Didgeridoo- und Maultrommelklängen. Walter Ebner brachte seine Freunde und sein spezielles Didge mit veränderbarem Grundton mit. Am Abend sorgte Soavoco, das „Sound & Voice Collective“ aus Deutschland, für weltmusikalische meditative Klänge. Eine gelungene Einstimmung auf das vielseitige Festival.

 

Volle Zungenkraft voraus

 

Am Samstag startete das umfassende Maultrommelprogramm mit hörenswerten Duetten von Bernhard Mikuskovics und Wolf Janscha, dem wahrscheinlich vielseitigsten österreichischen Maultrommler. Das Y-Project rund um den Multiinstrumentalisten Christoph Köpf (Maultrommel, Percussion, Stimme, Flöten) legte nach. Dabei sorgte auch Bandmitglied und Tontechniker Siegfried Loidl mit Stimme und Gitarre für hinreißende Szenen. Köpf führte danach gemeinsam mit den Mollner MaultrommlernManfred Russmann (Maultrommel) und Robert Russmann (Tuba) – eine gelungene Synthese aus traditioneller und moderner Zupfkunst vor.

 

Als Wolf Janscha seine Solostücke auf edlen Zungeninstrumenten aus aller Welt präsentierte, staunte das Publikum nicht schlecht, was sich alles aus einem so einfachen Instrument herausholen lässt. Die Maul- und TrommelseucheChristoph Schulz und Jörg Horner – präsentierte ihre höchst amüsante Bühnenshow mit ihren Stimmen und dutzenden Maultrommeln.

Danach hatte Bernhard Hanreich einen weiteren Auftritt als Maultrommler, Ober- und Untertonsänger – im LOOPING jaw harp orchestra mit Ing. LOOP, Ernst Reitermaier und Bernhard Mikuskovics. Die vier Multiinstrumentalisten boten klangliche Vielfalt mit Bariton-Steeldrums, Klarinetten, Fujara, Ober- und Unterton-Gesang, Mundbogen und Didgeridoo. Den Abschluss bildete der „2. Feldegger Maultrommel-Jam“. Zwölf Maultrommler schlossen sich spontan mit weiteren Musikern zu einem wahrlich vibrierenden Ensemble zusammen.

 

Faszinierende Gesangstechnik

 

Am Sonntag-Morgen versetzten Wolfgang Peschel, Bernhard Hanreich und Bernhard Mikuskovics die Pramer Pfarrkirche stimmlich in Schwingung. Mögen die Gebete für einen Fortbestand dieses einzigartigen Festivals bis nach ganz oben dringen. Vor Schloss Feldegg ging es mit Hans Tschiritsch, Franz Haselsteiner (Akkordeon) und Harue Peham (Violine) weiter. Tschiritsch’ Darbietungen auf selbst gebauten Instrumenten wie Obertondrehleier, Trichtergeige oder Zwitscheridoo – einer Kombination aus Didgeridoo und Cello – sind unbeschreiblich, man muss sie selbst gesehen haben.

 

Hosoo und seine Band Transmongolia zeigten dem Publikum zum Abschluss des Festivals, woher der Bartl den Obertongesang holt. Diese Gesangstechnik stammt nämlich aus Zentralasien – und fasziniert auch immer mehr heimische Musiker und Fans. Ein heftiges Gewitter machte eine Verlegung des Abschlusskonzerts in die Sala terrena nötig. Selbst der anschließende Stromausfall konnte weder das Konzert stoppen, noch die phantastische Stimmung trüben. So klangen die Ersten Feldegger Obertontage im Kerzenlicht stimmungsvoll aus.

 

Die Musik, die zahlreichen Workshops, das Schloss mit seinen vielen Bäumen und dem Teich, die kulinarischen Genüsse aus eigener und regionaler Produktion, und nicht zuletzt die herzliche Gastfreundschaft der Familie Hanreich machten die Ersten Feldegger Obertontage zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die beteiligten Musiker – inklusive Franz Kumpl, Obmann des Österreichischen Maultrommelvereins – sprachen Bernhard Hanreich und seinen vielen ehrenamtlichen Helfern ihren aufrichtigen Dank für all die mit dem Festival verbundene Arbeit aus.

 

***

 

 

CD-Präsentation und Konzert

The Monochrome Tone – „st. andart“

Famous Music Played by Unfamous Musicians

1. Juni 2012, Nostalgiekino Wimpassing

 

Peter H. Thomann, begnadeter Saxophonist des LOOPING jaw harp orchestras, brachte mit seiner Band „The Monochrome Tone“ das vierte Album heraus. „st. andart“ heißt das Ding, und nicht nur der Untertitel „Famous Music Played by Unfamous Musicians“ geriet besonders ansprechend. Auch LJHO-Co-Produzent Norbert Bieber hatte daran mitgewirkt. Als Gastmusiker freute sich Ing. LOOP, zwei Stücke um ein paar Maultrommel-Klänge zu ergänzen.

 

Hier ein Konzertzusammenschnitt:

 


***
  

Ein Fest für die Maultrommel

Das LOOPING jaw harp orchestra präsentierte am 5.12.2011 sein neues Album „Universal Language“ im Café Concerto, Wien.


Ing. LOOP stellte das Worldjazzrock-Studioprojekt „LOOPING jaw harp orchestra“ vor, das erstmals in voller Besetzung auf der Bühne zu hören war. Bernhard Hanreich begeisterte das Publikum mit Unter- und Obertongesang sowie Maultrommeln. Bernhard Mikuskovics bereicherte die Performance mit Obertongesang, Maultrommeln, Hulusi und Indianerflöte. Ernst Reitermaier sorgte mit seinem Baritonsaxophon für eine kräftige Basslinie. Peter H. Thomann steuerte mit dem Altsaxophon jazzige Elemente bei. Boris Wokurka tat es ihm auf der Trompete gleich und wechselte später zum E-Bass. Ing. LOOP gab einige Solo-Stücke auf den Bariton-Steeldrums zum Besten, spielte Maultrommel und Percussion.

 

Im Laufe des Abends gesellten sich erlesene Gäste zum LOOPING jaw harp orchestra. Albin Paulus jodelte, spielte Maultrommel und Dudelsack. Der Musiker und Instrumentenerfinder Hans Tschiritsch steuerte in einer spätabendlichen Session seinen Obertongesang bei. Auch Franz Kumpl, Obmann des Österreichischen Maultrommelvereins, und Vereinskassier Manfred Cizek und weitere Maultrommler unterstützen das „Orchester“ tatkräftig mit ihren Zungeninstrumenten.

 

Inzwischen wurden und werden verschiedene Stücke aus dem Album „Universal Language“ von lokalen Radiostationen in Deutschland, den USA, Australien, Litauen und den Niederlanden gesendet. Ein kurzer Ausschnitt findet auch Eingang in ein ORF-Städteporträt über Enns.

 

 ***  

  

CD-Neuerscheinung „Universal Language“

Am 5.12.2011 wird das neue Album des LOOPING jaw harp orchestras im Café Concerto der Öffentlichkeit präsentiert.

Sprechen Sie Musik? Kommen Sie mit einem Maultrommelakzent entlang der Naturtonreihe zurecht? Das LOOPING jaw harp orchestra (LJHO) jedenfalls spricht seine eigene Sprache mit einem reichhaltigen Vokabular aus Jazz, Weltmusik, Rock, Reggae, Folk und Pop. Das etwas andere „Orchester“ rund um Ing. LOOP (sprich: Ingenieur LOOP) meldet sich mit seinem unverwechselbaren Sound und mit viel musikalischem Humor zurück.

 

Den musikalischen Teppich rollt Ing. LOOP aus. Er zupft Maultrommeln –  von 1 bis 17 Stück pro Song und gerne verzerrt –, betätigt sich an Steelpans (Steeldrums), Marimba, Tasteninstrumenten und der Percussion. Im Kampf für die Vielfalt in der Musik und gegen das Aussterben seltener Musikinstrumente fand er zwei neue Mitstreiter. Mit Bernhard Hanreich hat das LJHO eine Stimme bekommen. Und was für eine! Ob Tiefton-, Oberton- oder Kopfgesang – seine universelle Sprache, die niemand versteht, aber alle fühlen können, geht unter die Haut.

 

Bernhard Mikuskovics hebt ebenfall kurz zum Obertongesang an. Er bereichtert das LJHO vor allem aber mit Blasinstrumenten wie Dvojačka, Hulusi, Indianerflöte und Xaphoon. Weitere herrliche bläserische Akzente setzten – wie schon auf der Vorgänger-CD „Elephant Road“ – Ernst Reitermaier (Sopran- und Bassklarinette), Peter H. Thomann (Sopran- und Altsax, Zurna) und Boris Wokurka (Trompete).

 

Pressekonferenz/CD-Präsentation

5.12.2011, 19.00 Uhr

Café Concerto, Lerchenfelder Gürtel 53, 1160 Wien

Im Anschluss (ab ca. 20.00 Uhr):

Maultrommelfest

Mitstreiter und Freunde des „LOOPING jaw harp orchestras“ feiern und jammen. Eintritt frei.




© 2011 LOOPING no budget productions, Robert Koch